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Hopfen: als Zutat in der Brauerei-Industrie Die Tabelle 1 zeigt Beispiel für eher untraditionelle Spezialitäten-Pflanzen, die derzeit in Dänemark, Finnland, Deutschland und Schweden getestet werde, sowohl auf fortgeschrittener Ebene (C), als Pilotprojekt (P) oder als Experiment (E). Die Tabelle gibt an, dass die Anzahl potentieller Pflanzen sehr groß ist. Man darf nicht vergessen, dass diese Pflanzen sehr spezialisierte Märkte ansprechen. Eine Einschätzung für den ganzen Markt ist nicht für alle Spezialitäten-Pflanzen und ihren Produkten erhältlich. Französische Schätzungen erwarten eine jährliche Tragfähigkeit auf der Welt von 45.000 t ätherischer Öle und 50.000 t aromatischer Pflanzen. Es ist äußerst wichtig anzumerken, dass die Nachfrage und die Preise auf dem Markt sehr variabel sind und schnell auf Bezugsdefizite, Ernteerträge und Qualität reagieren. Tabelle 1 stammt aus einem IENICA Bericht der EU Kommission (2000). top Tabelle 1 Pflanze Dänemark Finnland Deutschland Schweden Allium C C E Amaranthus E E P Angelica P C E Artemisia E P Anethium P C Basil C C Black currant C C C Caraway C C C Chamomila C C C Quinoa P E Chrysanthemum E E Digitalis E C Dill C C C C Echinacea C C C E Fennel C C Hypericum C C P Lovage E C E Madder E E E Marjoram C C C Melissa C C C Parsley C C C Peppermint P C E Sage C C E Sambucus E C E Sea buckthorn E C C P Taraxacum E C Tagetes E E Taxus E E Thymus E C C Valerian E P C E Woad P C top Europa spielt im internationalen Handel medizinischer und aromatischer Pflanzen eine sehr große Rolle. Immerhin importiert es im Jahr durchschnittlich 120.000 t Pflanzen aus mehr als 120 Ländern. Deutschland, Polen und Bulgarien zählen zu den Top Exporteuren der Welt. Zwischen 1.200 und 1.200 Arten die in Europa wachsen, werden gehandelt, davon werden einige kultiviert, Sammlungen wilder Arten spielen immer noch eine Hauptrolle. Die Quelle wildwachsender Pflanzen sind hauptsächlich Albanien, die Türkei, Bulgarien, Griechenland und Spanien. Das Volumen wilder Pflanzen, die in Europa gesammelt werden, wird auf 20.000 bis 30.000 t jährlich geschätzt. Bezüglich der „Europäischen Medizinischen und Aromatischen Pflanzen, Ihres Gebrauchs, Handels und Konservierung“ sind mindestens 150 Arten durch Übersammlung, destruktiver Erntetechniken und Einbußen und Veränderungen der Fundorte bedroht. Dazu sollte gefügt werden, dass pharmazeutische Industrien, die Wildpflanzen weiterverarbeiten, wachsende Probleme mit den hohen Qualitätsunterschieden und der begrenzten Lieferungssicherheit haben. Das oben angeführte zeigt, dass das Entwicklungspotential von potentiellen neuen Pflanzen und die Kultivierung wilder Pflanzen auf neuen Märkten vorhanden ist. Der Markt natürlicher Färbemittel und Farben ist viel größer, als der Markt medizinischer Pflanzen. Der Wert des Lebensmittelfarben-Marktes betrug 1989 320 Mio. $, auf dem wahrscheinlich 50% natürliche Produkte enthielt. Der Markt für natürliche Produkte wächst pro Jahr um 10%. Der Wert für den Farbenmarkt beträgt 2,5 Mio. $ pro Jahr(1997), und er Konsum von Farben du Textilfarben auf der Welt beträgt 700.000 t pro Jahr (IENICA Abschlußbericht 2000). top Molekulare Landwirtschaft Es besteht ein wachsendes Interesse an molekularer Landwirtschaft, besonders in Dänemark, Finnland und Schweden. Trotz alledem liegt das größte Interessen bei Wissenschaftlern und Biotechnischer Industrien. Es wurden Workshops organisiert, um das Interesse abzuschätzen und Probleme, sowie den Nutzen zu diskutieren. Falls molekulare Landwirtschaft jemals politisch akzeptabel und technisch durchführbar werden sollte, würden die Inseln in der Ostsee gut für die Entstehung zukünftiger Aktivitäten molekularer Landwirtschaft geeignet sein. Auf Inseln wäre es möglich, Spezialitäten-Pflanzen in eingeschlossenen Gebiete einzubinden. Die Landwirte sind ausgebildet und haben einen gut funktionierenden Beratungsservice, und es wäre auch möglich, ein effizientes Kontrollsystem aufzubauen. Es sollte dennoch betont werden, dass solche Produktionen aufgrund der öffentlichen Skepsis gegenüber neuer biotechnischen Instrumente nicht in den folgenden Jahren geschehen werden. Pflanzen haben eine hoch ausgebildete und einheitliche metabolische Kapazität, Biomoleküle mit hohen Nährwerten synthetisch zu spezifizieren, wie zum Beispiel Zucker, Proteine, Öle, fetthaltige Säuren, Fasern, Gewürze, Düfte und gesundheitsfördernde Komponenten, wie z.B. Flavonoide. Wenn biotechnologische Technologie genutzt wird, können Pflanzen genetisch aufgelöst werden, um Bio-Moleküle mit einer wünschenswerten Funktionalität herzustellen, oder andere Gene könnten gelöst werden, aus denen neue Moleküle mit wieder neuen Eigenschaften produziert werden. Es wurden kürzlich effiziente Methoden entwickelt, mit denen genetische Informationen an Pflanzen weitergegeben werden können. Die Arbeitswege sind nun auch in der Transplantation von Genen in hoch spezifizierte Organe und Gewebe anwendbar. Die Einführung von Genen von anderen Pflanzenarten oder von Tieren, Pilzen und Bakterien, ist auf die Produktion spezifischer Komponenten zurückzuführen, wie z.B. feine Chemikalien, nährstoffhaltige Proteine, Impfstoffe und anderer Medizin. Mit dem derzeitigen Verständnis für die genetische Regulierung pflanzlicher metabolischer Leitungen, können wir nun diese biosynthetischen Routen in einer genetisch voraussagbaren Art und Weise modifizieren. Die neuen Technologien haben auch neue Möglichkeiten eröffnet, Antikörper, Interferone, Impfstoffe und industrielle Enzyme herzustellen. Einheimische Pflanzen zur Produktion von Spezialitäten-Pflanzen sind Raps, Leinsamen und Kartoffeln. (Bericht vom Workshop über molekulare Landwirtschaft, Februar 1998, Kopenhagen) top Your comments: Intranet

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