[BILD] Mission Kontakt News Startseite [BILD] Startseite > Kohlenhydrate > Aus Solyanyl geformte Bioplastik-Pillen Biomasse und Fasern Kohlenhydrate Proteine Pflanzliche Öle Besondere Pflanzen Downloads Interesting Links [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] Kohlenhydrate Aus Solyanyl geformte Bioplastik-Pillen FALLSTUDIE ZWISCHENBERICHT - Aus Solyanyl geformte Bioplastik-Pillen Zusammenfassung | Hintergrund | Beschaffungskette | Markt & Vermarktungsangelegenheiten Zukünftige Entwicklung | SWOT Firmenname: Rodenburg Polymers B.V. Adresse: Denariusstraat 19; 4903 RC Osterhout, Niederlande Website: www.biopolymers.nl Titel: Aus Solyanyl geformte Bioplastik-Pillen Produkt: Kartoffel (Solanum Tuberosum) Pflanzenfamilie: Stärke Datum des Besuchs: 22. Januar 2002 Autor: HG Gilbertson ZUSAMMENFASSUNG Rodenburg Biopolymer B.V. ist ein Familienbetrieb mit Sitz in Oosterhout. Sie sind Mitglied der Rodenburg Gruppe, die 1946 gegeründet wurde. Ihr Geschäft konzentriert sich auf den Kartoffelanbau und deren Weiterverarbeitung für die Fast-Food und Tiefkühlkost-Märkte. Die Biopolymer Firma wurde 1997 aufgerüstet, um Kartoffelprodukte nützlicher verarbeiten zu können - indem man sie in Biopolymer umwandelt. Remy Jongboom ist schon von Anfang an bei diesem Projekt dabei, heute wird er von Ellen van Gaalen unterstützt. Das Produkt bekam den Namen Solanyl. Die Form ihrer Biopolymere ist vergleichbar mit extrudierten Körnchen, somit wird noch eine Stufe in der Beschaffungskette gebraucht - nämlich der Vorgang des Wiedererhitzens und Formung. In Osterhoud haben sie in der Nähe von Breda eine Pilot-Anlage errichtet, welches im Jahr 7 000 Tonnen produziert, demnächst wird eine weitere Anlage in Betrieb genommen, die 40 000 Tonnen im Jahr produzieren kann. In den Niederlanden wachsen jedes Jahr etwa 3 MT Kartoffeln. Somit ist es nicht möglich, Einsparungen bei den Rohstoffen zu machen, denn während der Produktion fallen zu 50% Nebenprodukte an. Im Gegensatz zu anderen, die nur darauf warten, eine Nische im Markt erhaschen zu können und auf Basis des umweltlichen Nutzens einen Premium Preis verlangen, sieht Rodenburg selbstbewusst in die Zukunft – auch weiterhin werden sie Marktführer bei konventionellen Plastikfabrikation sein, sowohl in der Leistung, als auch im Preis. Ihre Hauptambition ist, ein weltweiter Marktführer von Bioplastik zu werden, die feste Masse des Marktes ein wenig zu lösen. Sie weisen auch darauf hin, dass sie nicht danach streben, konventionelle Plastik in Design und Leistung zu imitieren. Sie wollen neue Prozesse und Anwendungen entwickeln, die besser zu den Charakteristiken von Solyanyl passen, wie z.B. Düngemittel in Solyanyl gefüllte Tiegel in ihren Anlagen hinzuzugeben. top HINTERGRUND DER FIRMA Rodenburg Biopolymere ist Mitglied der Rodenburg Gruppe. Die Weiterverarbeitung der Nebenprodukte bei der Kartoffelindustrie zu höher wertigen Produkten hat sich eine Elterngruppe in den letzten 50 Jahren zur Aufgabe gemacht. Rodenburg verteilt pro Jahr etwa 400 000 Tonnen Kartoffel-Nebenprodukte an niederländische Bauern. Diese nutzen die Produkte, um sie in verschiedenen Formen unter das Tierfutter zu mischen. Die Mutterfirma ist also sehr erfahren im Bewegen und produzieren großer Mengen landwirtschaftlicher Materialien. Das Solyanyl Projekt begann 1997 nach 2 Jahren privaten Forschens, fundiert auf der Rodenburg Gruppe bei ATO in Wageningen. Das Management der Firma sah das zukünftige Problem der unregelmäßigen Beschaffung und der Nachfrage nach den Nebenprodukten, die ja nun mal eine Konsequenz der Kartoffelproduktion ist. Rodenburg Biopolymere entwickelte sich 2001 und finanzielle Unterstützung von der niederländischen Regierung gab es auch nur in Form von NOVEM und LASER Schemata. NOVEM ist eine Geldhilfe von der niederländischen Regierung für R&D Arbeit. Weiterhin vergibt die niederländische Regierung Steuerpausen an Firmen, die Personal von R&D einstellen. top BESCHAFFUNGSKETTE Niederländische Bauern bauen Kartoffeln für die Rodenburg Gruppe an. 2001 wuchsen in den Niederlanden 3 000 000 Tonnen Kartoffeln, 50% (des Gewichtes ) sind Nebenprodukte. Vom totalen Betrag, den Rodenburg produzieren, nehmen Biopolymere 33% ein. Die Beschaffung von Rohstoffen für RB ist sehr beträchtlich und wird wahrscheinlich keine Einschränkung bzgl. der kurzen oder mittleren Dauer. Kartoffelpelle wird konventionell als Zutat in Tierfutter genutzt, hauptsächlich für Rinder und Schweine. Ein kürzlicher Rückgang der Viehzahl führte zu einem Überschuss. Wenn Rohstoffe von einem Teil der Firma bezogen werden, dann bedeutet dies gleichzeitig, dass auch die Qualitätskontrollen eingeführten Materials gut ist. Zum Beispiel kann sich RB sicher sein, das all seine Rohstoffe frei von GMO sind, da innerbetrieblich immer wieder Kontrollen gemacht werden, um auch dem Lieferanten gewisse Sicherheiten geben zu können. Diese firmeninterne symbiotische Abmachung ist eine sehr interessante Sache, denn es erlaubt beiden Komponenten (Futterproduktion und Biopolymeren), zusammen noch ökonomischer zu agieren, als sie es getrennt tun werden. Wie auch immer, beide Komponenten vertrauen sich gegenseitig bzgl. der Stabilität und wachsender Ziele bei der Produktion. Der Produktionsprozess ist durch Patente geschützt und benötigt einige externe Energiezufuhr außer Strom. Dieser Prozess ist in vier Stufen gegliedert: Lagerung in Silos zur Festigung und Gärung Trocknung im Fließbett Extrusion durch rotierende Doppelschnecken Aufbereitung inklusive letzte Trocknung und Siebung der extruierten Körner top MARKT & MARKETING ERGEBNISSE Solyanyl ist der erste biologisch abbaubare Polymer, der preislich auch mit konventionellen Mineralöl-Plastiken konkurrenzfähig ist. Anfangs wird es zu etwa Î 1:00/kg, zum gleichen Preis wie Polysterene. Rodenburg vollzieht sein Marketing nach einer neuen und flexiblen Strategie. Anstatt ein einziges Produkt zu definieren und dafür Werbung zu machen, entschieden sie sich, nur eine Zwischenform als Endprodukt (Kügelchen) und verkaufen diese an viele verschieden Verarbeitungsindustrien. Dann fragen sie den Käufer, in welcher Art und Weise und in welcher Funktion sie sich das Solyanyl wünschen, und stellen dann je nach Nachfrage und Bedarf verschiedene Kompositionen her. Dies bedeutet zwar ein konstantes Programm mit R&D, aber man ist nicht an Investitionen in ein einziges Produkt gebunden. Theoretisch wächst der organische Markt nach ein oder zwei anfänglichen Erfolgen. Jeder entwickelte seine eigene Spezifizierung in Verbindung mit Rodenburg. Diese Art "Partner-Annäherung" empfiehlt sich auf dem sich schnell Markt. Unter spezifischen Gebrauch fällt: vereinigende kontrollierte Substanz, wie z.B. ein Düngemittel, oder ein antibakterielles Mittel, zeitweilig elektronische Konfektionierung, wie eine Komponente in der Papierverpackung, um diese 100%ig biologisch abbaubar zu lassen, Schutzstecker am Motor der Automobil-Industrie. top ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG Diese Sache steht erst noch am Anfang seiner Vermarktung, da die Firma gerade erst angefangen hat, die Stärke-Kügelchen an verschiedene Firmen zu verkaufen. Sie sagen einen starken Anstieg bzgl. der Erhältlichkeit ihres Produktes voraus, sobald die neue Anlage in Betrieb genommen wird. Damit sollen dann auch die Bioplastik-Preise sinken, welche immer noch als Barriere zur Weiterentwicklung gesehen werden. Vom Feld in die Bratpfanne ist es ein langer Verarbeitungsweg. Dieser ist nun ökonomischer und umweltfreundlicher, dadurch umweltschädliche Nebenprodukte und somit auch die Kosten gesenkt werden konnten. Um der Nachfrage nachkommen zu können, plant die Firma, weitere Fabriken zu errichten. Zuerst in Frankreich, dann auch in Nord Amerika und im Fernen Osten. Kartoffeln werden durch den Fast-Food-Trend mehr und mehr global gebraucht, und auch die anfallenden Nebenprodukte werden eine globale Konsequenz sein. In manchen Ländern wird das kein Problem darstellen, da genügend Tiere vorhanden sind, um das Material nützlich zu verwerten. Die Technologie wird zwar in allen Ländern die gleiche sein, aber die Wirtschaftlichkeit der Produktion wird von Region zu Region variieren. top SWOT - ANALYSE Stärken kurze Beschaffungskette unter der Kontrolle der gleichen Gruppen-Firma wenig Kosten bei den Rohstoffen, da diese ein Nebenprodukt einer existierenden soliden Firma sind Mutterfirma ist mit der produzierenden Technologie vertraut und macht es angenehm, ohne Risiko Investitionen auszubauen Rohstoffe haben eine gute Qualität und können zukünftigen Anforderungen standhalten Solyanyl kann auf dem Markt preislich mit anderen ähnlichen Produkten mithalten und kann somit nicht in irgendeine Nische auf dem Markt gedrängt werden, wie es mit den meisten Bio-Produkten der Fall ist Weite Angebotspalette bzgl. der technischen und marktlichen Anwendung erhältlich – beugt der Abhängigkeit von nur einem Sektor als Einkommensquelle vor Schwächen vertraut auf eine Bezugsquelle nach Bedarf wirklicher umweltlicher Nutzen steht bei Bio-Polymeren noch zur Debatte konkurrenzfähiger Markt – kann mit großen mulit-nationalen Spielern und ihren Produkten mithalten muss den Ruf, ein schwaches, billiges, wenig spezialisiertes Produkt zu sein, bekämpfen – diese Unterstellung resultiert aus dem Fakt, das Solyanyl aus Kartoffel „Abfall/Resten“ besteht Alternativen Technologie ist geschützt, somit ist das lizenzierte Einkommen eine potentielle zukünftige Anlage Riesiges Marktpotential , da es ein breites Spektrum an Industrien gibt Gänzlich neue Produkte sind mit Bio-Polymeren möglich, hergestellt zu werden, die nur mit herkömmlichen Mineralölen nicht hergestellt werden könnten Der Markt wird nicht nur unterstützt, sondern erschlossen Gefahren Änderungen in EU Regulierungen (Futter oder Landwirtschaft) könnte die Wirtschaft stürzen Konkurrenten arbeiten ebenfalls an neuen Technologien bzgl. Kartoffelstärke, z.B. BASF und ihr Ecoflex Andere Bezugsquellen für Stärke könnten billiger werden, wie z.B. Mais oder Weizen top Your comments: Intranet

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