[BILD] Mission Kontakt News Startseite [BILD] Startseite > Besondere Pflanzen > Berichte > Agrar-Kultur/Agrar-Produktion Biomasse und Fasern Kohlenhydrate Proteine Pflanzliche Öle Besondere Pflanzen Downloads Interesting Links [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] Erfolgreiche Regionen Agrar-Kultur/Agrar-Produktion Faserpflanzen Bio-Energie Reports - Agrarproduktion und Landwirtschaft Landwirtschaft | landwirtschaftliche Produktion | Nahrungsmittelindustrie 2010 | Natürlichkeit Gesundheit durch Technologie | Feste Ausgaben Die Basan-Studie hat viele erfolgreiche regionale Beispiele kleiner spezialisierten Produktionen gefunden, wie z.B. spezielle Nahrung, Medizinische Anlagen, Kräuter, Gewürze, Früchte, Beeren etc. etc. Solche Produktionen sind für die individuellen Bauern sehr wichtig und tragen positiv zur Entwicklung der lokalen ländlichen Gesellschaft bei. Andererseits können die Firmen, die in kleineren Mengen produzieren, nicht alleine mit all den derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen umgehen, mit denen die ländlichen Gegenden im Ostseeraum konfrontiert werden. Die Studie sagt auch aus, dass die erfolgreichsten abgelegenen Regionen im Ostseeraum die sind, bei denen sich die geschäftlichen Aktivitäten um ein mehr oder weniger dynamischen Zentrum. Beispiel dafür sind: der Medicon Cluster in Luleå, der Biotech Cluster in Lund, der IT Cluster in Oulu. Die Agrarindustrie ist normalerweise nicht in solche Cluster einbezogen, es gibt jedoch sowohl im Nahrungsbereich, als auch im Nicht-Nahrungsbereich Beispiele für hohe Mehrwertproduktionen, die an Hightech-Lösungen für die Biotechnologie und für die Informationstechnologie-Sektoren arbeiten. Es ist daher mit der heutigen Technologie möglich, dass im großen Umfang hohe Mehrwerte, die auf landwirtschaftlichen Rohstoffen basieren, hergestellt werden können. Somit ist es für Regionen, in denen die Landwirtschaft dominiert, nicht unrealistisch, auf so einer lokalen „Lokomotive“ nach Etablierung zu streben, z.B. große effiziente Produktionseinheiten, die sich auch auf dem internationalen Markt behaupten können und die Entwicklung der ganzen ländlichen Gegenden unterstützen. Es gibt zwei Hauptdimensionen für die zukünftige Entwicklung ländlicher Gegenden: - Agrarproduktion: eine rationale und nachhaltige Agrarproduktion und agrar-industriellen Produktion, die mit einem Minimum an Subvention entwicklungsfähig ist - Landwirtschaft: eine vielfältige, ganz verschiedene mittelständische Produktion von regional-spezifischen Produkten Die beiden Dimensionen sind von verschiedener Natur und haben mutmaßlich diverse Ansprüche und innovative Anforderungen. Daher könnte es von Vorteil sein, wenn man mit ihnen separat umgeht. Während die mittelständischen Produktionen meist nur durch einen oder wenigen Individuen errichtet werden, brauchen „Lokomotiven oft eine Gruppe von Unternehmern oder die eine oder andere bereits etablierte Firma. top Landwirtschaft Die meisten Regionen im Ostseeraum haben ihre eigenen Traditionen und ihre eigenen, regional-spezifischen Produkte – sowohl Nahrung, als auch Nicht-Nahrung – die auf lokalen Märkten verkauft werden. Sie sind Teil vom lokalen Erbe und Teil der regionalen Identität, und es sollten Maßnahmen garantiert werden, um diese Produkte zu erhalten. Viele dieser Produkte werden voraussichtlich auch außerhalb des lokalen Marktes Zuspruch finden. Leider haben diese kleinen Hersteller weder die Kompetenz, noch die finanziellen Mittel, um ihren Markt zu expandieren. Was wirklich nötig ist, um lokale Aktivitäten expandieren zu lassen, ist die Entwicklung einer zentralen Marketingfunktion, die einem SME Cluster dient und Qualitätskontrollen beinhaltet. Der Nachteil, an kleine lokale Märkte verkaufen zu müssen, kann sich aber auch ganz schnell in einen Vorteil umwandeln, da dann „authentische“ und exklusive Produkte an neue Märkte verkauft werden. Hinzu kommen auch noch lokale Umstände – Klima, Erdbodenbeschaffenheit, lokale Kompetenzen, finanzielle Reize etc. – die günstig für Mehrwertprodukte sind und ihren Markt oft auch außerhalb der Region finden. Neue Technologien, z.B. durch EU Forschungsprogramme erzeugt, liefern neue Möglichkeiten, um sich flexibel zu spezialisieren und somit auch Marktnischen Strategien zu entwickeln. Um davon optimalen Nutzen zu ziehen, ist es nötig, dass die Regionen an sich aktiv involviert werden, rechtzeitig reagieren und das sie eine klare Vorstellung von ihren Stärken haben und darauf mögliche Innovationsstrategien aufbauen. Einige der Länder um die Ostsee herum versuchen sich in diesen Jahren in Veränderungen der Konsumstruktur. Die Konsumenten lassen immer häufiger unbegreifliche Aspekte aufkommen, wenn es darum geht, sich für ein Produkt zu entscheiden und dieses zu kaufen. Der Grundstein dieser Veränderung wurde in den 80er Jahren gelegt, als Konsumenten erstmals begannen, Konzerne auf die Gefahren industrieller Produktion und ihren Methoden hinzuweisen, indem sie sich auf Produkte spezialisierten, die der Umwelt nicht schadeten. Zudem haben die Konsumenten bewiesen, dass sie bereit sind, einen Aufschlag bei Produkten zu zahlen, die umweltfreundlich waren. Solche Trends können die Entwicklung der Wirtschaft in abgelegenen ländlichen Gegenden um den Ostseeraum herum fördern, vorausgesetzt erforderliche Anreiz ist da. Authentizität wird ein wichtiger Faktor werden. Die Zahl der Konsumenten, die wissen wollen, woher das Produkt stammt und wie es hergestellt wurde, wächst ständig. Dieser Nachfrage kann nachgegangen werden, wenn ein Netzwerk kleiner Produktionen mit zentralisiertem Marketing etabliert wird und Qualitätskontrollen eingeführt werden, wie oben schon einmal erwähnt. Der anspruchsvolle Käufer in Europa (und auch in den USA und Japan) ist reichlich mit Grundnahrungsmitteln und Sicherheit bei den Nahrungsmitteln. Und auch der Preis der Ware spielt beim Konsumenten eine große Rolle, wenn er sich für ein Produkt entscheidet. Tatsächlich stagniert jedoch der Verbrauch der meisten Grundnahrungsmittel, der Wettbewerb ist brutal, und der Preis wird zum wichtigsten Verkaufspunkt. Andererseits steigt die Nachfrage nach Alternativen und verbesserter Qualität (Geschmack und Funktionalität, “gesundheitliche“ Faktoren). Zusätzlich kann man auch einen allgemeinen Trend zur Authentizität beobachten, zur „natürlichen“ Nahrung und zu Nahrung, die dem menschlichen Körper gut tun. Dies wiederum steigert den Druck auf die Versorger, ihre eigenen Kontrollsysteme aufzubauen. Auswertung: Es wird sehr schwer für neue Kompanien in abgelegenen ländlichen Gegenden und logistischen Problemen sein, im Wettbewerb mit zentralisierteren Großbetrieben im Nahrungsmittelbereich, die traditionelle Nahrungsprodukte in großen Mengen produzieren, zu bestehen. top Landwirtschaftliche Produktion “Landwirtschaft” bedeutet effiziente Produktion und Herstellen von Bio-Grundstoffen für die Anwendung in Nahrungsmitteln und Nicht-Nahrungsmitteln. Die Liberalisierung der landwirtschaftlichen Märkte durch die Agenda 2000 (und der Korrektur) wird den Bauern neue Optionen bezüglich den Möglichkeiten, wie sie ihr Land gebrauchen können, bereitstellen, um einen potentiellen Absatz für z.B. eine intensivere Nicht-Nahrungsmittel Produktion zu erzielen. Um die Vergrößerung des landwirtschaftlichen Sektors Richtung Osten vorzubereiten, begann die „Eintritts-Hilfe“ für die kandidierenden Länder schon im Jahr 2000. Die Funds, die auf den landwirtschaftlichen Sektor abfallen, sollen hauptsächlich in abgelegene ländliche Entwicklungen fließen. Dies nützt sicherlich den Regionen im Ostseeraum. Man sollte sich mit einem bestimmten Prozentsatz Land in den kandidierenden Ländern zur Seite legen, um eine Überproduktion bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu reduzieren. Falls die gleichen Regeln angewendet werden sollten, wie derzeit im EU Schema, dann könnte das den Weg für eine hohe Produktion von Nicht-Nahrungsmittel-Beständen ebnen, welche dann auf diesen zur Seite gelegten Ländereien wachsen können, ohne Fördermittel einzubüßen. Wie auch andere Gebiete in Europa, dominieren einige Haupt-Mischkulturen die Landwirtschaft: Biomasse, Getreide, Ölpflanzen-Kartoffeln und Zuckerrüben. Aber neue Aktivitäten sollten sich nicht nur auf diese Anbaupflanzen fokussieren. Es ist wichtig, eine große Vielfalt beizubehalten, und es sollten auch nicht so gewöhnliche Anbaupflanzen, wie z.B. Flachs, Hanf, Lupinen, Fuchsschwanz Energie Pflanzen etc. Die auf bio-basierende Nahrungsmittelindustrie ist größer, als die Nahrungsmittelindustrie. Es beinhaltet traditionelle Industrien, wie die Textilindustrie, Papierindustrie, Kosmetikindustrie und neue Industrien, wie die Brennstoffindustrie, Biodiesel und Bioethanol-Hersteller, Hersteller von Pflanzenextrakten zum Färben, für Düfte oder die Pharmazie. Dazu sollen auch noch Gebiete gezählt werden, die gerade erforscht werden, wie z.B. die molekulare Landwirtschaft. Das EU fundierte Netzwerk IENICA resümierte in ihrem Kommissionsbericht (2000), dass der Verbrauch von nicht hölzernen Fasern von 500.000 auf 600.000 Tonnen im Jahre 2003 ansteigen wird, und der Verbrauch von Nichtlebensmittel-Stärke von 2,4 Mio. Tonnen (1998) auf 3,6 Mio. Tonnen im Jahr 2003 steigen wird. Auch der Nichtlebensmittelverbrauch von Pflanzenöl wächst erstaunlich – von 2,6 Mio. Tonnen (1998) auf 4,1 Mio. Tonnen 2003 – falls die EU dem Weltwachstum entspricht. In der Vergangenheit haben sich landwirtschaftliche Gruppen auf dem stabilen Markt gegenseitig bekämpft. Die Mehrheit von R&D Funds wurde in diese Art Wettkampf investiert. Fortschritte in der Produktion Fruktose Korn Sirup untergraben den Zuckermarkt. Weizen Stärke tritt gegen Mais Stärke und Kartoffelstärke an etc. ... Ein Wettkampf ist gesund, dennoch erhöht er nicht totale Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten. Derzeit geht der Trend dahingehend, fossile Rohstoffe (wie Kohle und Mineralöl) mit auf bio-basierenden Rohstoffen zu ersetzen, welche den Absatz landwirtschaftlicher Produkte steigern werden. Der potentielle Markt ist nicht so groß, wie der Lebensmittelmarkt, aber dennoch ziemlich beachtlich. Viele Nichtlebensmittel-Produktionen sind für ländliche Gegenden aus verschiedenen Gründen attraktiv. - sie sind umweltfreundlich - sie gebrauchen einen erneuerbaren Ausgangsbrennstoff, der lokal hergestellt wird, und - sie vertrauen oft auf biologische Prozesse, die bei niedrigen Temperaturen und gewöhnlichen Druckverhältnissen funktionieren - zusätzlich scheinen sie sogar in kleineren Einheiten konkurrenzfähig zu sein. Eine Ethanol Raffinerie ist zum Beispiele nur ein Drittel bis ein Zehntel so groß, wie eine Petroleum Raffinerie. Ein Werk, das Bio-Chemikalien herstellt, kann so klein sein, dass es nur ein Hundertstel eines Massenwaren-biochemischen Werkes einnehmen würde. Ein Biomassen Vergasungswerk passt fünf mal in ein Kohlevergasungswerk. Der relativ anspruchlose Umfang von Bioraffinerien bedeutet, dass sie in ländlichen Gegenden nur so wuchern können. Es bedeutet auch, dass diese neuen Arten der Herstellung ihnen kooperative Berechtigungen verleiht (Seite x). Kooperative Bioraffinerien (Lebensmittel oder Nichtlebensmittel) können das Fahrzeug sein, mit dem die biobasierende Ökonomie mit der landwirtschaftlichen Entwicklung verlinkt wird. Sie könnten das Einkommen der lokalen Ökonomie maximieren. Der ultimative Vorteil von Bioraffinerien ist die Möglichkeit, eine gegebene Anbaupflanze in individuelle Komponente zu teilen, wie es auch im Vita-Weizen Projekt (Seite x) dargestellt wird, wo Weizen in sieben Produktgruppen mit Mehrwert als funktionelle Nahrung und Nutriazeutika geteilt wird. Das Bioraffinieren von Rapssamen ist ein andres Beispiel (Seite x). In der Figur x (unten) wird der Mehrwert-Effekt einer optimalen Nutzung aller botanischen Komponenten bzgl. Rapssamen aufgezeigt. Einkommen von Raffinerie-Produkten als ein Prozentsatz des totalen Einkommens traditioneller Raffinerien: (Von einer Beurteilung vom kommerziellen Erfolg des ÈCLAIR Programms: 19.338€. EU 2000) top Die Nahrungsmittelindustrie 2010 Das dänische MAPP Zenter für Forschung der Beziehung von Konsumenten zum Lebensmittelsektor hat zusammen mit der Technischen Universität Dänemark (Fachbereich Ingenieurwesen und Management) drei Möglichkeiten dargestellt, wie sich der Nahrungsmittelsektor möglicherweise zukünftig entwickeln wird. (Fallstudienforschung – Die Nahrungsmittelindustrie 2010: MAPP – alljährlicher Bericht 2001). Das Ziel war es herauszufinden, welche Nachfrage die Nahrungsmittelindustrie in der Zukunft erwarten darf und welche Forschungsgebiete den Schwerpunkt in bezug auf die Unterstützung der Kompetenzen in der Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie bilden sollten. Obwohl die Szenarien isolierte Entwicklungen sind, wird die Zukunft praktische eine Kombination der verschiedenen Tendenzen innerhalb der Szenarien sein. Die Arbeit basiert auf dänischen Konditionen, da aber die Lebensmittelproduktion und ihr Konsum international sind, werden die Ergebnisse wahrscheinlich auch auf die anderen Länder im Ostseeraum zutreffen. top Natürlichkeit Das erste Szenario “Natürlichkeit” setzt ihren Schwerpunkt auf Verbraucher, die die Zukunftsfähigkeit vom Bauernhof bis zu weiteren Verzweigungen betonen und organische Lebensmittel gesünder finden. Diese Konsumenten verspüren eine den Wunsch, die Natur zu schützen, ein gesundes Leben zu leben und sie weisen genmanipulierte Lebensmittel ab. top Gesundheit durch Technologie Im zweiten Szenario haben die Verbraucher eine differenzierte Auffassung von Lebensmitteln. Sie haben sowohl funktionelle, als auch genetisch veränderte Lebensmittel akzeptiert. Sie vertrauen der modernen Lebensmittelherstellung und glauben, dass sie gut informiert sind und sich ein realistisches Bild davon machen können, wie diese Lebensmittel hergestellt werden. Die Herausforderung dieses Szenarios ist die Ansammlung von Wissen die erfolgen muss, um High-Tech-Lebensmittel entwickeln und produzieren zu können. Dieses Szenario schreit nach Forschung und Entwicklung, und es ist fraglich, ob individuelle Firmen fähig sein werden, dies zu finanzieren und zu organisieren. Das Szenario “Gesundheit durch Technologie” ist mit dem „Agro-Industrie“-Szenario verbunden. Die zwei virtuellen Firmenbeispiele repräsentieren den Lebensmittel/Gesundheitssektor sehr gut, und das Stage/Gate Prinzip (Seite x) würde in vielen Fällen der beste Weg sein, das nötige R&D aufzuführen. top Feste Ausgaben Das letzte Szenario “Feste Ausgaben” basiert auf einem weniger verfügbaren Einkommen und kompakter Internationalisierung. Die Preise sind das Hauptkriterium bei der Produktwahl mit dem Ergebnis, dass qualitative und organische Lebensmittel Nischen für die Verbrauchergruppen bilden. In diesem Szenario liegt der Schwerpunkt bei dem Wert des Geldes. Zentrale Einzelhandelsketten dominieren den Vertrieb dieser Lebensmittelprodukte, und die Einzelhändler bestimmen auch mehr oder weniger die Preise und Qualität derb Produkte. Auch dieses Szenario ist mit dem Agro-Industrie Szenario verlinkt. top Intranet

CLICK TO CONTINUE!