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Table: Produktion kohlenhydrathaltiger Pflanzen in den Ostseeanrainerstaaten (in 1000 Tonnen) Nahrungsmittel Cerealien Viehfutter und industrielle Cerealien Kartoffeln Zuckerrüben Deutschland 1997 24.517 17.830 11.443 25.864 Dänemark 1997 2.217 6.425 1.617 3.300 Schweden 1995 4.261 2.478 1.074 2.478 Finnland 1997 1.374 2.383 754 1.354 Estland Lettland Litauen Polen 2000 17.657 4.684 24.238 13.134 Polen und Deutschland sind mit Abstand die größten Produzenten kohlenhydrathaltiger Pflanzen. Deutschland hat eine sehr große Zuckerrübenproduktion, und Polen ist nicht nur die Nummer eins in der Region, sondern auch auf dem zweiten Platz in Europa und auf dem dritten Platz der ganzen Welt. Von Land zu Land und innerhalb der individuellen Länder bestehen voraussehbare Variationen im Erntebetrag, die auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sind, wie z.B. die Qualität des Bodens und der Gebrauch von Pestiziden und Düngemitteln. Die relativ ausgedehnte Produktion auf weiten Flächen impliziert, dass ein hohes Potential an einer wachsenden Produktion von solchen Pflanzen im Ostseeraum besteht, sollte der Bedarf steigen. Das scheint aber noch nicht der Fall zu sein, jedenfalls noch nicht in naher Zukunft. Kürzlich entstandene Prognosen besagen, dass der Mehrwert besonderer Cerealien signifikant sein werden, solange Anhäufungen vorgebeugt wird. top Kartoffeln Die meisten Kartoffeln, die im Ostseeraum angebaut werden, werden hauptsächlich für den direkten Verzehr angebaut. Trotz alledem steigt die Zahl anders verwerteter Kartoffeln, wie z.B. in Kartoffel Snacks, Chips etc. und Speisestärke. Die Speisestärke-Fabriken sind mit mindestens fünf Problemen konfrontiert. Diese schränken den Profitfähigkeit und die Möglichkeiten zur Expandierung erheblich ein. die meisten Fabriken sind sehr klein im Vergleich zu Weizen oder Mais-Fabriken, und haben daher nicht die ökonomischen Voraussetzungen Produktionseinschränkungen aufgrund des Quotensystems (nur EU Länder) wachsende Konkurrenz von Cerealien Speisestärke aufgrund von Verbesserungen in der Qualität und verminderten Kosten die Produktion ist saisonabhängig und daher werden Produktionsausstattungen wenig genutzt ökologische Probleme (zuviel Abwasser) Einheimische Kartoffel-Speisestärke und Speisestärke-Derivate werden Mais und Weizen Speisestärken in vielen Applikationen bevorzugt, da es billiger ist. Das ist darauf zurückzuführen, dass Speisestärke aus Kartoffeln besser funktionelle Eigenschaften besitzt, als andere Speisestärken. Die Qualität von Weizen und Mais Speisestärken werden dennoch konstant verbessert. Daher ist es für eine langzeitige Expansion unbedingt nötig, dass die Qualität von Kartoffel Speisestärke verbessert wird und/oder die Produktionskosten gesenkt werden. Letzteres könnte durch komplementäre Produktionen außerhalb der Saison und durch eine optimale Ausnutzung aller Komponenten, die Kartoffelpflanzen zu bieten haben, erreicht werden. Einige Kartoffel Speisestärke Fabriken extrahieren die Proteine derzeit noch aus den Abwassern und nutzen es für Nahrungsmittel und Futterzwecke. Im Prinzip ist eine Kartoffelpflanze ein Hauptproduzent von Proteinen. Nur Soja und alfalfa produzieren noch mehr Protein pro Hektar als Kartoffeln. Proteine aus Kartoffeln sind neutral im Geschmack und haben einen biologische Nährwert wie Fleisch und Milchproteine. Die funktionellen Eigenschaften sind hervorragend. Kartoffelproteine können auch für Nicht-Nahrungsmittel-Zwecke genutzt werden, wie z.B. Klebstoffe, Kleber, essbare Farbüberzüge und Plastikfilme. Einige der Fabriken im Ostseeraum produzieren Kartoffel Proteine. Neben Speisestärke und Protein beinhalten Kartoffeln auch Fasern, die reich an Pectin sind und daher viel potentielle Anwendungen mit sich bringt, sowohl im Nahrungsmittel-, als auch im Nicht-Nahrungsmittelbereich. Der Rückstand dieser Protein-Extrakion (Fruchtwasser) oder der Saft ist ein hervorragendes Düngemittel, und es kann als Gärungsmedium in z.B. der Herstellung von Aminosäuren genutzt werden. Der Bau einer Fabrik zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren (Lysine), wird derzeit in Dänemark in Betracht gezogen. top Cerealien Cerealien repräsentieren eine Hauptkomponenete der menschlichen Eßgewohnheiten weltweit, entweder direkt beim Frühstück, oder in Backgütern aus Mehl, oder indirekt als Komponente in Viehfutter. Eine vermehrte Produktion von Cerealien in europäischen Ländern hat ein wachsendes Interesse bzgl. alternativer Anwendungsmöglichkeiten von Cerealien mit sich geführt. In den letzten zehn Jahren wurde intensiv geforscht und eine Reihe neuer auf Ceralien basierende technische Produkte sind entstanden, wie z.B. biologisch abbaubare Plastik und Verpackungsmaterialien Lösungsmittel Hygieneartikel Flüssige Brennstoffe Klebemittel Fruktosesirup In Deutschland und Polen gibt es Weizen Speisestärke Fabriken, und in Finnland wird Speisestärke sogar aus Gerste hergestellt, was recht außergewöhnlich ist. Die Wachstumsbedingungen für Gerste sind in Nordfinnland sehr gut und daher wird viel Speisestärke erhalten. In Finnland werden mehr als 270.000 t Gerste für die Nicht-Lebensmittel-Produktion genutzt. top Zuckerrüben Der größte Teil der Zuckerrüben Produktion ist für den menschlichen Konsum, und Quoten regeln die Produktion in den vier EU Ländern. Der potentielle Nicht-Nahrungsmittel-Markt ist sehr groß, vorausgesetzt der Preis stimmt. Zucker (Saccharose) ist ein hervorragendes Gärungsmittel Rohstoff, was für den Ostseeraum von großem Interesse ist, da die Gärungsindustrie hier konzentriert ist, welche auch pharmazeutische Industrien beinhalten. Die industriell hergestellte Saccharose ist eine schlechter Kohlenhydrat Quelle und es hat den Vorteil, das die mikrobische Zahl klein ist. Trotzdem ist es eher fraglich, ob pure Zuckerrüben mit billig importierten Rohstoffen, wie z.B. Rohrzucker, Kornsirup, Mais etc. mithalten kann. Da in den Saccharose-Molekülen acht Hydroxylgruppen vorhanden sind, bietet sich die theoretische Möglichkeit, sehr viele Derivate herzustellen. Diese werden für die Produktion von Reinigungsmitteln, Emulgatoren und Klebstoffen genutzt. Die Produkte sind jedoch sehr teuer und können mit den herkömmlichen Reinigungsmitteln, die für Haushalte genutzt werden, und industriellen Emulgatoren auf dem Markt nicht konkurrieren. Daher werden sie hauptsächlich in spezialisierten Branchen gebraucht, wie z.B. in Kosmetikartikeln. Das Saccharose Derivat Sorbitol wird in relativ großen Mengen bei der Herstellung von Urethan Schaumstoff verwendet. Zuckerrüben sind die effizientesten Kohlenhydrat-Quellen bei einem Verhältnis von Tonnen pro Hektar. Die Pflanze mit ähnlich guten Werten ist Speisestärke. Diese hat sehr lange Polymerketten und bietet daher Eigenschaften, die Saccharose nicht darbieten kann. Aufgrund dessen wird Speisestärke auch mehr genutzt. Beide Produkte sind leicht zu hydrolysieren – Speisestärke zu Glukose uns Saccharose zu Glukose und Fruktose. Beide werden in der Herstellung verschiedener Gärstoffe eingesetzt. Saccharose hat 5% mehr Karbongehalt als Glukose, trotzdem wird aufgrund des enormen Preisunterschiedes lieber auf Glukose (Speisestärke), als auf Saccharose (Zucker) zurückgegriffen. Ein Nebenprodukt der Zuckerproduktion ist Sirup, der mit wachsender Beliebtheit als ein billiger, aber recht unsauberes Gärungsmedium genutzt wird. Der meiste Sirup wird jedoch als Viehfutter weiterverwertet. Zuckerrüben können nicht über längere Zeit gelagert werden, ohne zu verderben. Daher müssen Zuckerfabriken nahe an den Feldern errichtet sein, auf denen Zucker geerntet wird, und sie sind bei Transporten der Pflanze sehr eingeschränkt was die Größe betrifft. Sie sind, wie bei den Kartoffeln, während der Erntezeit durch Ausführungstypen eingeschränkt – ein weiterer wichtiger Kostenfaktor. Allerdings wurde dieser Umstand durch moderne Techniken, wie z.B. die Lagerung dicker Säfte, verbessert. top Your comments: Intranet

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