[BILD] Mission Kontakt News Startseite [BILD] Startseite > Besondere Pflanzen > Berichte > Bio-Energie Biomasse und Fasern Kohlenhydrate Proteine Pflanzliche Öle Besondere Pflanzen Downloads Interesting Links [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] [BILD] Erfolgreiche Regionen Agrar-Kultur/Agrar-Produktion Faserpflanzen Bio-Energie Reports - Bio-Energie Bio-Energie | Feste Bio-Brennstoffe | Flüssige Bio-Brennstoffe Viehfutter aus Protein als Nebenprodukt Bio-Energie Da die Energiepreise immer mehr ansteigen und auch das Anliegen, CO 2 Emissionen zu reduzieren zunimmt, wächst das Interesse an Biomasse als Energiequelle auf allen Märkten im Ostseeraum. Das Welt Energie Komitee nimmt an, dass der Anteil erneuerbarer Energien auf dem Markt im Jahr 2020 bei 21 – 30 % des gesamten Energieverbrauchs liegt. Die EU geht davon aus, dass in nicht mehr all zu ferner Zeit der Anteil erneuerbarer flüssiger und fester Energien von 6 % 1998 auf 12 % im Jahr 2010 steigen wird (EU Weißer Vortrag zu erneuerbaren Energie, 1997). top Feste Bio-Brennstoffe Feste Bio-Brennstoffe sind Rückstände aus dem Forstwesen, der Industrie und Landwirtschaft und – aber noch in einem kleinen Ausmaß – sie sind Pflanzen, die extra für Energie-Belange angebaut werden. Die Produktion von Biomasse ist in Ostseeraum-Regionen sehr groß und ein beträchtlicher Teil davon (Cerealien-Stroh, Hozreste etc.) wird immer noch als Abfall betrachtet. Daher sind die Potentiale, Bio-Brennstoffe zu produzieren, recht beträchtlich. In der Tabelle 1 - entsprechend des EU Berichtes – „Steigende Produktion und Gebrauch von Biomasse und andere erneuerbaren Energien“ (Ostsee 21, Energie, gemeinsame Handlung 1, Phase 1, April 2001) – wird der Gebrauch und die Potentiale von Biomasse als Energie in den Staaten rund um die Ostsee ersichtlich. Table 1. Biomasse (Holz und Stroh) für Energie. Potentiale und gegenwärtige Nutzung. GWh/Jahr Techn. Nutzung Verbrauch in % of Potential Potential Dänmark 4.000 9.546 28 % Estland 9.730 7.196 74 % Finnland 117.200 67.300 57 % Deutschland(Schleswig-Holstein/ Mecklenburg-Vorpommern) 10.125 601 6 % Lettland 41.139 12.576 31 % Litauen 8.815 3.999 45 % Polen 187.777 15.285 8 % Russland (St. Petersburg und Kaliningrad) 2.000 346 17 % Schweden 165.000 78.200 47 % top Es wird ersichtlich, dass besonders Schweden, Finnland und Polen ein hohes Produktionspotential aufweisen. Die Energiepreise von Bio-Brennstoffen variieren von Land zu Land und sind bezeichnend für den internationalen Handelsmarkt. Die Idee, mittelständische Brikett-, oder Kugelfabriken für Holz und Stroh in ländlichen Gegenden zu errichten, ist gar nicht so abwegig, da in den drei Ostsee-Staaten die Bio-Brennstoff-Preise im Vergleich zu Dänemark, Finnland und Schweden sehr billig sind. Es gibt gute Perspektiven, Briketts und Kugeln in andere Staaten im Ostseeraum zu exportieren, besonders, wenn ein Qualitätskontrollen-System eingeführt werden würde. Dieses System sollte sich darauf konzentrieren, Kosten zu reduzieren und homogene Produkte zu schützen. Die Tabelle unten zeigt europäische Preise von Wald-Rückständen, industriellen Nebenprodukten und Brennstoff-Briketts und Kugeln für Fabriken, die Stadtteile beheizen. Diese Daten sind von 1999. Quelle: AFB Network: „Export- und Importmöglichkeiten und Brennstoffpreise“ Abschlußbericht 2000, VTT Energie, Jyväskyla, Finlannd. Table 2. Preise (1999) von Bio-Brennstoffen in den Ostseeländern und Frankreich Energiepreis Restbestand Wald Industrielle Pillen und [EURO/GJK] Nebenprodukte Briketts Dänmark 4,2 4,1 4,9 Finnland 3 1 8,8 Deutschland 3,7 3 6,1 Schweden 3,4 3 4,8 Litauen 1,5 0,8 3,1 Frankreich 4 1 10,5 In den letzten Jahren ist der Gebrauch von Bio-Brennstoffen in den Staaten um die Ostsee gestiegen. Und der Verbrauch wird weiterhin steigen, und diese Staaten weisen auch sehr ambitionierte Pläne auf. top Flüssige Bio-Brennstoffe Eine andere Option ist die Produktion flüssiger Bio-Brennstoffe, wie Bio-Ethanol und Bio-Diesel. Mit der heutigen Technologie ist es jedoch sehr teuer, Bio-Ethanol in kleinen Einheiten herzustellen, obwohl z.B. in Deutschland bewiesen wurde, dass es möglich ist, in kleinen Fabriken, die in ländlichen Gegenden errichtet wurden, konkurrenzfähig Energie aus Rapsöl herzustellen, kombiniert mit der Herstellung von Futterkeksen. Eine Voraussetzung für die Konkurrenzfähigkeit von Bio-Diesel ist jedoch ein Energie-Steuer-Ausschuss. Moderne konventionelle Ölminen, die Produkte für Nahrungsmittel und Nicht-Nahrungsmittelbelange herstellen, sind für gewöhnlich sehr groß. In Deutschland haben die zentralen Ölmühlen z.B. eine Kapazität von 4000 t Samen pro Tag, und 14 Ölminen produzieren zusammen 7 Mio. Tonnen Ölsaatgut. Trotzdem gibt es in Deutschland auch 80 kleine Ölmühlen, meistens im Süden Deutschlands lokalisiert, mit einer Kapazität von 25 Tonne Saatgut pro Tag. Die Gegend, aus denen diese kleinen Mühlen beliefert werden, liegen nicht weiter als 50 km von der Fabrik entfernt (F.Tack, Universität Rostock, im: Landes Technologie Anzeiger, Dez. 1999). In den letzten Jahren wurden in Dänemark Mikro-Ölmühlen zur Produktion von Rapsöl für die Nahrungsmittelindustrie und Leinsamenöl für den technischen Gebrauch errichtet. Der europäische Gasöl-Markt beträgt im Jahr etwa 200 Mio. Tonnen. Bio-Diesel wird im industriellen Sinn seit 1992 produziert, meist als Antwort auf positive Signale von EU Institutionen. Die derzeitige Produktion beläuft sich auf 500.000 t, hauptsächlich in Österreich, Frankreich, Deutschland und Italien. Es absorbiert die Ölsaat-Produktion von 500.000 ha anbaufähigem Land und könnte ein sehr wichtiges absorbierendes Potential für zusätzliches Anbaugebiet repräsentieren, welches sich auf die osteuropäischen Mitgliedstaate der EU bezieht (vom FEDIOL Manifest, 2000). top Viehfutter aus Protein als Nebenprodukt Es ist möglich, Bio-Diesel- und Bio-Protein-Futterfabriken, die in kleinen Einheiten produzieren, auch in Regionen um den Ostseeraum zu errichten, besonders in Bezug auf den derzeitig hohen Mineralölpreis und der steigenden Nachfrage nach „sicherem“ Proteinfutter. Eine wachsende Prozentzahl der Verbraucher sind von der Biotechnologie überzeugt, und sie wollen keine genetisch manipulierte Produkte essen. Daher sind Bauern den gen-modifizierten Sojapflanzen aus den USA eher abgeneigt, und die Nachfrage nach Proteinkonzentraten, die frei von genetisch manipulierten Komponenten sind, wie z.B. europäischen Rapspflanzen, steigt ständig. Auch das Verbot, Fleisch- oder Bohnenmehl in Viehfutter zu nutzen (BSE Krise), hat die Nachfrage nach Pflanzenproteinen steigen lassen. Hier kann hinzugefügt werden, das Bio-Bauern es immer noch schwierig finden, biologisch produziertes Proteinfutter für ihre Tiere zu finden. Alles in allem gibt es Platz für eine Reihe von Einheiten mit einer kombinierte Produktion von Proteinfutter und Rapsöl/Bio-Diesel für Energiezwecke. Experimente in Dänemark und anderen Staaten haben z.B. gezeigt, dass sich Rapsöl exzellent zur Anwendung in Ölbeheizten Schmelzöfen und in Mikroheiz- und Kraftwerken geeignet ist. Die Ökonomie könnte auch zukünftig noch viel mehr verbessert werden, wenn die Nebenprodukte für die Herstellung von Mehrwertprodukten (wie Bio-Pestizide und Medikamente) genutzt werden würden. top Intranet

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